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Kollegiale Beratung Online: Feedback & Evaluation

Wir bitten regelmäßig um Bewertungen und Erfahrungsberichte zum Gebrauch der Online-Beratung nach dem Heilsbronner Modell und zur Kollaboration in den Beratungs-, Coaching und Konferenzräume auf kokom.net. Nachfolgend dokumentiert sind die Ergebnisse einer anonymen Online-Berfragung 2016 und, im Wortlaut, die Statements von zwei Jahrgängen Studierender 2011.

Link: www.kokom.net/user-feedback


Eine anonyme Online-Befragung im März 2016

belegt den hohen Nutzen der kollegialen Beratung Online nach dem Heilsbronner Modell.
Befragt wurden Studierende der Sozialen Arbeit (B.A.) des berufsbegleitenden Studienganges Basa Online - Frauen und Männer zwischen 25 und 50 Jahren, mit beruflicher Erfahrungen in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Bildungsarbeit, also eine für die Benutzer von kokom.net typische Gruppe von "Menschen, die mit Menschen arbeiten".

Im Detail: Zwei Studienjahrgänge „WTP 12“ und „WTP 13“ in den Jahren  2014 bis 2016,
Rücklauf: 23 von 24 Studierenden bzw. 27 von 29 Studierenden;
87% der Befragten sind weiblich, die größe Altersgruppe ist 36 – 45 Jahre alt

Die Daten berichten von anfänglicher Skepsis gegenüber einem Online-Beratungsprozess. Mit zunehmender Beratungspraxis weicht diese allerdings vorsichtiger bis vorbehaltsloser Zufriedenheit über den -so nicht erwarteten- Nutzen für die eigenen professionelle Praxis:

Ertrag_Fallberatung WTP_12&13

Eine ausführliche Drstellung und Diskussion findet sich in:
Arnold, P. &, Schindler, W. (in Druck). Kollegiale Beratung online als Brücke zwischen Studium und Praxis der Sozialen Arbeit.
In P. Arnold, C. Füssenhäuser, & H. Griesehop (Hrsg.), Profilierung Sozialer Arbeit online. Innovative Studienformate und Qualifizierungswege.
Wiesbaden: Springer VS.

Kompakt Überblick über diese Evaluationsergebnisse bietet ein Poster der Hochschule München: "Kollegiale Beratung Online als digitales Lehrformat im Studium der Sozialen Arbeit".


 

Aufenthalt  in den „Räumen" des Online-Tagungs-und Beratungshauses,
Bewertung der Fallberatung -

Rückmeldungen zur kollegialen Fallberatung, 2013/2014

Detaillierte und differenzierte Rückmeldungen, Fragen zum Erleben des Prozesses in den Beratungsräumen, zu Schutzbedarf und Freiheit von Kontrolle, zur Idee der Online „Räume" und dem Unterschied zu Erfahrungen auf anderen SocialMedia-Plattformen formulieren die Studierenden des berufsbegleitenden BA-Studiengangs Soziale Arbeit (BASA-online) an der Hochschule München; 24 Frauen und 3 Männer arbeiten beruflich in verschiedenen Feldern sozialer Arbeit, das Altersspektrum reicht von Mitte 20 bis Mitte 50.

Sie haben ihre Statements  im Plenums-Konferenzraum der Gruppe publiziert, unter Leitung von W.Schindler. Die Beratungen selbst fanden in dazu von den Studierenden angelegten Räumen für kollegiale Beratung statt, ohne Beteiligung oder Einsichtsmöglichkeit des Leiters. Die Veröffentlichung der hier anonymisierten Dokumentation erfolgt im Einvernehmen mit der Gruppe. Hier liegen die Statements von allen Studierenden dieses Semesters vor:

Dokumentation der Rückmeldungen zur  Online-Fallberatung - Evaluationsergebnisse (PDF)

Zitate



Erfahrungen und Bewertungen im WS 2010/2011 der Plattform und
des hier implementierten Heilbronner Modells

Feedbacks verfasst haben alle Studierenden des berufsbegleitenden Studienganges Basa Online im Wintersemester 2010/2011, 29 Frauen und Männer zwischen 25 und 50 Jahren, mit beruflicher Erfahrungen in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Bildungsarbeit, also eine für die Benutzer von kokom.net typische Gruppe von "Menschen, die mit Menschen arbeiten".

Wir dokumentieren diese 29 Rückmeldungen im vollen Wortlaut, weil sie sehr differenziert den inhaltlichen Nutzen  'Kollegialer Beratung Online' belegen, einschließlich der bisweilen zu überwindenden Hürden und "anfänglicher Skepsis". Sie zeigen insgesamt eine sehr positive  Bilanz der Kosten-Nutzen-Abwägung: Ist es lohnend für mich, meine Arbeit und meine Einrichtung, hier Zeit und Energie zu investieren?

 

1. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Mit dem Heilsbronner Modell bin ich sehr gut klar gekommen. Am besten gefällt mir der Leitfaden, der jeden einzelne Schritt erklärt und die Beratung dadurch einfach zu handhaben war. Das Plenum ist übersichtlich gestaltet und ich hatte keine Probleme mich darin zurecht zu finden. Ich finde auch sehr gut, dass man über neue Nachrichten per Email informiert wird, so dass man immer weiß, wann es wieder Neuigkeiten gibt. Auch dass man bei der Erstellung des User-Profils eingeben kann, was für einen Beruf man hat, um die "richtigen" Berater zu finden, wenn nötig, gefällt mir sehr gut.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Anleitung während der Beratung finde ich sehr hilfreich. Jeder einzelne Schritt wird erklärt und man hat nie das Gefühl, nicht mehr weiter zu wissen. Der zeitlich gegliederte Wechsel zwischen Berater und Fallsteller gibt jeder Seite genug Zeit, um sich konstruktiv einzubringen und mit dem Fall auseinander zu setzen. Ich war als Berater an einem Fall beteiligt und hatte das Gefühl, dem Fallsteller Unterstützung bieten zu können. Zudem habe ich neue Vorgehensweisen und Handlungsmöglichkeiten von anderen kennen gelernt, auf die ich selber gar nicht gekommen wäre. In dem Sinne ist die Beratung meiner Meinung für beide Seiten sehr wertvoll.
 
2. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Ich finde die Plattform gut strukturiert und habe mich gleich zurechtgefunden. Der Zugang zu den "Räumen" sind leicht zu finden.
Sowohl als Fallgeber - mit eröffnen des Raumes - als auch als Berater - Einladungen annehmen - hatte ich keine Schwierigkeiten.

Das User-Profil kommt mir sehr entgegen, da ich es nicht gerne habe, viel von meiner Person auf öffentliche Plattformen zu schreiben. Aus diesem Grund finde ich es sehr gut, dass jeder individuell entscheiden kann, was man von sich preis geben will.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Das Heilsbronner Modell gibt eine gute Struktur vor und ist durch die eingestellte Beschreibung auf der Plattform ein wirklich interessantes Nachschlagewerk.
Dass die "Räume" geleitet werden von diesem Modell, finde ich sehr gut. So muss man sich an die vorgegebenen Strukturen halten. Dies gewährleistet, dass Fallgeber und Berater nicht zu übereifrig losschreiben können/dürfen :-)
Zudem erleichtert mir die "Blätter"-Funktion das arbeiten in der Beratung. So kann man jederzeit nachlesenk, was in den voranngegangenen Schritten geschrieben wurde.

Mir hat die Erfahrung mit der Kollegialen Beratung online viel gegeben. Ich konnte aktuelle Fälle aus meiner Arbeit bearbeiten. Dies hat mir sehr geholfen, mich mit meiner Arbeit besser auseinander zu setzen. Die Kollegiale Beratung hat mir gezeigt, dass verzwickte Situationen durch andere Blickwinkel offtmals auf leichtem Wege gelöst werden können.
Diese Erfahrung konnte ich sowohl als Fallgeber als auch als Berater wahrnehmen.

Ich bin total fasziniert, dass man auch online spüren kann, was im Fallgeber/Berater vorsich geht. Emotionen werden hier auch schriftlich weitergegeben. Somit finde ich, ist die Plattform eine gute Alternative beziehungsweise Ergänzung zur Face-to-Face Variante.

Ich danke ALLEN, die mir die Kollegiale Beratung online so schmackhaft gemacht haben. Ich werde diese auch weiterhin nutzen.
 
3. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Ich habe mich sehr gefreut, dass die Plattform so einfach zu bedienen ist. Man findet sich schnell zurecht und braucht kein entsprechendes Benutzerhandbuch dafür. Sehr schön!

Die Struktur der Beratung durch das Heilsbronner Modell halte ich für sehr sinnvoll. Auch die Tatsache, dass sämtliche Schritte im nachhinein noch einmal aufgerufen werden können, ist mir sehr sympathisch.

Die Profilgestaltung ist frei gestellt, was ich positiv bewerte, denn in dem Rahmen, in dem wir uns hier einfanden, ist es nicht zwingend notwendig, sein Profil ausführlich zu gestalten, da wir uns ja aus dem "echten" Leben bekannt sind.

Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Anleitung und "Zwangsstrukturierung" des Heilsbronner Modells hat mir gut gefallen. Es ermöglicht ein strukturiertes Abarbeiten des Problemfeldes und eine differenzierte Betrachtungsweise.

Dank der Erinnerungs-E-Mails kam ich auch mit meiner Rolle als Berater recht gut zurecht. Sonst hätte ich mich wohl in mangelhaftem Zeitmanagement verloren, da es nicht wie in einer normalen Beratung, also Montag um 10.00 Uhr sind alle da um zu reden, zugeht und die Möglichkeit besteht, auch um 3.00 Uhr morgens zu beraten.

Mein persönlicher Ertrag ist der Methodenzugewinn des Heilsbronner Modells, der sich sicherlich auch in einer direkten Beratung gewinnbringend einsetzen lässt. Darüber hinaus weiß ich jetzt, dass man sich online ebenfalls gut beraten lassen kann, wenn direkt keine Beratungsmöglichkeit gegeben ist. Ob ich allerdings künftig auf dieses Wissen zurückgreife, weiß ich noch nicht, da ich die lebendige Diskussion sehr schätze.
 
4. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Ich finde das Heilsbronner Modell, welches hier auf der Plattform dargeboten wird, sehr gut strukturiert und ansprechend eingearbeitet. Es ist sehr einfach, einen Raum zu eröffnen und ein Thema zu erstellen, ohne dass dabei etliche Schritte erarbeitet werden müssen. Zudem finde ich die Möglichkeit, einen Moderator frei zu wählen, sehr sinnvoll. Durch diese Auswahlmöglichkeit kann man vorab unter den Beratern schauen, wer diesen Part gerne übernehmen möchte und wer Berater sein möchte.

Das User Profil ist meines Erachtens ausreichend. Bei Interesse kann man es ausfüllen, jedoch auch seine Angaben zurückhalten und im Nachhinein noch einfügen.

Der Beratungsraum ist sinnvoll und durchdacht angelegt worden. Sehr gut und sinnvoll ist die Möglichkeit, die Schritte und deren Erläuterung sich durch bestätigen des Buttons nochmals aufzurufen und diese so noch einmal sich vor Augen zu halten.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Nachdem ich nun einige Beratungen als Fallgeber sowie Berater absolviert habe, möchte ich wie in der Aufgabenstellung gewünscht ein Feedback hierzu geben.
Die kollegiale Beratung auf diese Weise (Heilsbronner Modell) ist für mich eine sehr interessante Möglichkeit geworden, über das Internet mit meinen Kommilitonen über schwierige und für mich undurchsichtige Situationen auszutauschen und Hilfs- bzw. Lösungsmöglichkeiten zu erlangen. Gerade in meiner ersten kollegialen Beratung als Fallgeber konnte ich die Vorschläge sehr gut annehmen und in der Praxis umsetzen.

Für mich war er sehr hilfreich, dass ich außer den Arbeitskollegen vor Ort (alle zwei Wochen die Bezirkssozialarbeiter des ASD) hierbei nun eine zusätzliche Möglichkeit habe, mich fachspezifisch auszutauschen. Gerade als Sozialpädagogischer Familienhelfer, der ich als einziger im Landkreis mit fester Anstellung bin, habe ich kaum die Gelegenheit, mich über Probleme und diverse schwierige Situationen auszutauschen. Daher bin ich über diese Möglichkeit sehr dankbar und möchte sie auch in Zukunft regelmäßig nutzen.

Schwierigkeiten bereitete mir einzig die Zeiteinteilung. Bei meiner kollegialen Beratung als Fallgeber konnten wir den vorab vereinbarten Zeitraum nicht einhalten. Ich denke wir waren zu optimistisch, gerade über die Weihnachtsfeiertage regelmäßig online zu sein und entsprechend die kollegiale Beratung weiterzuführen. Im nächsten „Fall“ konnte der Zeitrahmen dann bereits viel besser vereinbart bzw. umgesetzt werden.

Beim Heilsbronner Modell gefällt mir sehr, dass Fallgeber sowie Berater sich abwechselnd ergänzen. Somit ist eine klare Struktur vorgegeben, die nichts vorwegnimmt sondern dem Einzelnen den Raum und die Möglichkeit gibt, gezielt und ausführlich auf den jeweiligen Schritt zu antworten. So kann man immer wieder nachlesen, ohne dabei lange suchen zu müssen und man hat jeden Schritt einzeln für sich gegliedert zum Abrufen jederzeit parat.
 
5. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)

Das Heilsbronner Modell finde ich sehr interessant und gut gegliedert. Man kann sich schnell finden und das Meiste ist intuitiv erfassbar, ohne lange und ausführliche Erläuterungen. So hatte ich schnell ein Profil angelegt und auch die Kommunikation mit der Gruppe ist immer zustandegekommen. Ich habe manchmal sogar auf einen Eintrag gewartet und war gespannt, was es Neues gibt. Im Plenum konnte ich verschiedenen Funktionen ausprobieren. Ich finde die Plattform sehr praktisch. Das man sich im User-Profil auch anonym geben kann finde ich gut, habe davon aber keinen Gebrauch gemacht. Man konnte dies ja selbst entscheiden, was ich als positiv empfand.

Im Beratungsraum waren die Schritte klar vorgegeben und so strukturiert, dass man nie den "roten Faden" verlieren konnte. Immer stand genau da, was getan werden sollte, wer es tut und was das Ziel ist. Klare Ansagen. Das hat mir die Arbeit sehr erleichtert.

Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
So! 2. Versuch. Ich hatte hier bereits einen Text stehen, nach dem Absenden war er weg. Ich durfte an zwei Beratungen teilnehmen, was für mich sehr interessant war. Insbesondere, dass es erst einmal um die beleuchtung des Problem ging und nicht um eine schnelle Lösung. Das Ergebnis sollte ja nachhaltig und stabil sein. dadurch habe ich gelernt, dass nicht immer die augenscheinlichste Lösung auch die zutreffendste für das Problem ist. Die klaren Ansagen durch die Vorgegebene Struktur hat dabei sehr geholfen. Ich nehme hier einiges für meine tägliche Arbeit mit. Das Thema Beratung hat mich bisher nicht so intensiv betroffen. Durch die Arbeit mit der Plattform habe ich aber einen guten Zugang bekommen.  
 
6. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Mit dem Heilsbronner Modell und der dazugehörigen Internetplattform konnte ich - nach anfänglicher Einarbeitungszeit - gut und zielgerichtet arbeiten. Die Beratungsräume und die einzelnen Konferenzräume sind meiner Meinung nach übersichtlich und gut angelegt, ein schnelles und gelungenes Arbeiten so möglich.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Anfänglich war ich etwas skeptisch, wie eine Online-Beratung ohne direkten, face-to-face-Kontakt funktionieren würde, ich hatte Bedenken, es fehlt der persönliche Bezug. Aber: Es funktioniert. Wichtig erscheint mir hierbei eine klare Aufgabenteilung bzw. Rollenübernahme in den einzelnen Beratungsszenarien und die gute Anleitung durch die einzelnen Schritte. Als Moderator fand ich besonders interessant auf die Einhaltung der Zeitvorgaben zu achten, was mir nicht immer gelungen ist. Insgesamt fand ich die einzelnen Beratungen sowohl als Moderator als auch als Berater dahingehend sehr erfahrungsreich, da sich auf Problemlagen neue Sichtweisen ergaben, die für mich und meine tägliche Praxis zum Teil neu waren und so zu einem zusätzlichen Fundus an möglichen Interventionen und Vorgehensweisen in der Praxis führten.
 
7. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Das Arbeiten auf dieser Plattform fand ich sehr angenehm, da sie einfach zu "bedienen" ist und sich quasi von selbst erklärt.
Sehr bedienerfreundlich finde ich die Aufteilung der Übersicht über alle Beratungsräume und die Räume, an denen man selbst teil nimmt.
Die Gestaltung des User-Profils ist sehr einfach und bietet die Möglichkeit sehr detailliert Informationen von sich frei zu geben, dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Der User kann also selbst entscheiden, welche Informationen er teilen möchte, was ich persönlich sehr professionell finde. 
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Erklärungen zu den einzelnen Schritten des Modells im Beratungsraum waren sehr hilfreich und haben zielorientiertes Arbeiten so erleichtert. Ebenso hilfreich war die Möglichkeit, jederzeit die vorhergegangenen Schritte aufzurufen um beispielsweise den Fall noch einmal nachlesen zu können. 
Für mich persönlich war die mehr oder weniger freie Zeiteinteilung der Beratung sehr hilfreich, da ich mich nicht an Zeitabsprachen halten musste. Ebenso bestand so die Möglichkeit über die einzelnen Beiträge nachdenken zu können.
Einen Gewinn ziehe ich aus der Strukturierung der Beratung, die auch zukünftig umsetzen möchte. 
 
8. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform ist übersichtlich und anwenderfreundlich aufgebaut. Anfangs musste ich zwar ein bisschen suchen, um einen Überblick zu bekommen - was ist wo - aber es war alles relativ leicht zu finden und gut strukturiert. Die entsprechenden Links, die per E-Mail zugeschickt wurden, haben den User allein durch das Anklicken schon auf die richtige Seite gebracht. Das empfand ich als sehr hilfreich, da ich in verschiedenen Räumen teilweise zeitgleich gearbeitet hatte. Das User-Profil ist so gestaltet, dass jeder frei entscheiden kann, wie viel er von sich preisgeben möchte, was ebenfalls positiv zu bewerten ist. Insgesamt gesehen, kann ich das Heilsbronner Modell nur empfehlen!
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Kollegiale Beratung hat in meinen Augen online genauso gut, teilweise sogar besser, funktioniert, wie eine "face to face - Beratung". Die vorgegebenen Schritte 1 - 10 sind m. E. in der Online-Beratung erforderlich, da sonst keine strukturierte Fallberatung stattfinden könnte. Eine schriftliche Beratung hat den Vorteil, dass sich die Berater in Ruhe überlegen können, welches Statement sie abgeben möchten. Der Fallgeber kann zudem die Aussagen auf sich wirken lassen. Die 10 Schritte sind sinnvoll gestaltet und helfen zusätzlich bei der Moderation.

Während des Moduls war ich 2 x Moderatorin und 1 X Beraterin. Aus Zeitgründen konnte ich leider nicht mehr als Fallgeberin fungieren. Das hätte ich gerne noch ausprobiert. Die Moderation sollte meiner Meinung nach, von Anfang an frei wählbar sein und nicht automatisch (2. Anmeldung) bestimmt werden. Durch ein Zeitproblem musste unser Team jeden Tag online sein, was ich teilweise etwas problematisch fand. Ein 2tägiger Rhythmus wäre besser gewesen. Dieses Modul ist mehr als nur Credit-Points sammeln, es ist sinnvoll und ich bin froh, dass wir es zusätzlich bekommen haben. 
 
 
9. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform ist gut und übersichtlich aufgebaut. Nach den normalen anfänglichen Schwierigkeiten, konnte ich mich dann aber ganz gut zurechtfinden. Sehr gut finde ich, dass im Beratungsraum die Schritte noch einmal genau erklärt werden und man bei Bedarf auch zurückgehen kann. Schade allerdings, dass dann gemachte Einträge, die noch nicht abgesendet wurden gelöscht werden (aus Erfahrung wird man klug;-)).
Dass man per E-mail benachrichtigt wird wenn es etwas neues gibt, fand ich anfangs nervig, allerdings zum Schluss hin gut. Vor allem den direkten Link zur entsprechenden Stelle finde ich richtig gut.
Auch das Erstellen des User-Profils ging schnell und einfach. Gut, dass jeder selbst entscheiden kann, was und wieviel er von sich preisgeben möchte. 
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Wie gesagt, finde ich die Anleitungstexte sehr gut. 
Ich war als Berater in einem Fall tätig, der nichts mit meinem Arbeitsfeld zu tun hat. Ich hatte dementsprechend wenig fachliche Ahnung und konnte so auch nur wenig Sinnvolles zur Fallbesprechung beitragen. Erstaunt war ich jedoch über die Beiträge meiner Mitberater, die auf hohem fachlichen Niveau gute Lösungsvorschläge machen konnten.  
Ich würde beim nächsten mal nur als Berater tätig werden, wenn ich auch genügend fachliches Wissen oder nutzbare Erfahrungen zur Verfügung hätte.
Da ich während unseres Beratungsprozesses anderweitig sehr eingespannt war, schaffte ich es nicht, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben. In Zukunft, würde ich nur beratend tätig werden, wenn ich auch die nötigen zeitlichen Reserven hätte und wirklich jeden Tag einen Beitrag schreiben könnte, damit sich die Beratung nicht unnötig in die Länge zieht. Die letzten beiden Schritte hätte es in unserer Beratung nicht mehr gebraucht, in anderen Fällen wird das wahrscheinlich anders sein. 
Insgesamt war die Arbeit mit dem Heilsbronner Modell und dieser Plattform eine bereichernde Erfahrung. Ich kann mir gut vorstellen, die Plattform auch weiterhin zu nutzen.  
 
10. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Platform ist gut und übersichtlich gestaltet. Man kann sich hier gut zurecht finden. Bei der Anmeldung gab es bei mir keine Probleme. Das Einrichten des User-Profils ist auch reibungslos verlaufen. Die Beratungsräume sind gut eigerichtet und leicht zu finden. Ich finde es gut, dass wir immer per E-Mail benachrichtet werden, dass sich etwas in den Räumen getan hat (neuer Beitrag oder neuer Schritt im Beratungsraum).
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Kollegiale Fallberatung war nicht anstrengend und hat Spaß gemacht. Die Anleitungstexte waren gut verständlich geschrieben und waren sehr hilfreich. Es wurde genau angegeben, wer in diesem Schritt was zu tun hat. Ich habe mich an der Fallberatung als Beraterin beteiligt. ich finde es gut, dass der Beratungsprozess nicht spontan verläuft, sondrn schrittweise vorangeht. Man steht nicht unter Zeitdruck, man kann ruhig überlegen und dann den eigenen Beitrag leisten. Im 6. Schritt habe ich meinen Lösungsvorschlag gemacht. Es war interessant zu erfahren, was für Vorschläge die anderen Berater gemacht haben. Ich denke, dabei profitieren alle Teilnehmer, jeder kann dabei was Neues lernen. Es ist gut, dass es einen Moderator (eine Moderatorin) bei der Fallbearbeitung gibt, der den Beratungsprozess koordiniert und weiterleitet.
Die Kollegiale Beratung ist eine sehr gute und nützliche Sache für die Sozialarbeiter.
 
11. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform ist umfangreich und zu Beginn waren mir die vielen Funktionen noch nicht ganz klar. Inzwischen lichtete sich der Nebel.

Was nach wie vor umständlich und nervig ist, dass durch die Formularvorlagen in der Programmierung beim klicken auf das falsche "absenden" das Geschriebene verloren ist und man wieder von Neuem beginnen muss. Gerade hier im WIKI ist mir das wieder passiert. Die richtige Speichernfunktion ist nicht klar ersichtlich.

Die Benachrichtigung-emails sind zwar nervig, aber notwendig. Wie soll man sonst erfahren, dass jemand etwas gepostet hat? Eine andere Lösung fällt mir dazu auch nicht ein. Was ich leider nicht gefunden habe, ist die Beschreibung, wie e-mails hier über die Plattform versandt werden können. Ich habe es auf gut Glück ausprobiert und an einzelne Teilnehmer ging das auch unter ihrem hier angemeldeten Namen. Aber wie versende ich eine mail an eine ganze Gruppe?
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Ich habe zwei Fälle als Beraterin begleitet, davon einmal in der Funktion der Moderation.

Die Anleitungstexte sind klar und deutich, bereiteten mir insoweit keine Schwierigkeiten. Mit der Moderation sind keine wesentlichen Aufgaben verbunden, das kann jeder ganz leicht übernehmen. Wichtig ist die in Schritt 1 genannte Absprache über die zeitliche Abfolge. Dann kann die Beratung ohne größere Probleme durchgeführt werden. Schritt 8 und 9 sind mir auch nach zwei Beratungseinheiten nicht klar. Das hatte ich auch schon bei der ersten Rückmeldung im Plenum angemerkt - da sind also bei mir immer noch Fragezeichen. Warum Inhalt des Schritt 9 erst an dieser Stelle, wo es doch um den Einstieg geht? Und Schritt 8 war auch im zweiten Beratungsfall eigentlich nicht notwendig. Aber vielleicht gibt es da andere Erfahrungen?

Die in Schritt 4 der Lösungsfindung vorgeschalteten Sammlung von "Einfällen" finde ich sehr gut. So kann sich jede/r Beteiligte ein Bild davon machen, wie die anderen die Fallbeschreibung aufgenommen haben und welche Bilder bzw. Kontexte damit verbunden werden. Sehr gut finde ich auch die strikte Trennung der Antwortfrequenzen in Fallgeber und Berater. So hat jeder die Möglichkeit "auszureden" und seinen Beitrag so stehen zu lassen, wie er ist. Der Fallgeber hat dadurch die Möglichkeit vielfältige Inputs zu bekommen und durch seine Rückmeldungen die Richtung zu bestimmen.

Praktisch ist durch die online-Version eine kollegiale Beratung unabhängig von der Tageszeit zu bekommen und für mich persönlich in meinem beruflichen Kontext eine Möglichkeit auch in Einzelkämpfersituationen mir eine kollegiale Beratung holen zu können. Mit dem offenen Zugang für die verschiedensten Berater sich an einem Fall zu beteiligen, hat der Fallgeber die Möglichkeit auch außerhalb seines "Systems" neue Impulse und Anregungen zu bekommen. Eine tolle Sache.
 
12. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)

 

Wie bereits angeführt habe ich mich habe ich mich um beruflichen Austausch im Internet bereits in für meine Tätigkeit einschlägigen Foren bemüht. Stelle ich diese Erfahrungen den zwei Beratungsprozessen nach „Heilsbronner Modell" gegenüber.

Fällt mir besonders die Strukturiertheit des Beratungsprozesses durch den festgelegten Ablauf (12 Schritte) auf. Ebenso gewährleistet das Modell meiner Ansicht nach eine systematische Kontinuität der Mitarbeit aller Teilnehmer. Neben dem fachlichen Austausch psychosoziale Unterstützung für den Fallgeber in Form von Zuspruch, Anerkennung und Ermutigung

Als einem Nachteil empfand ich, dass die Fallbearbeitung sehr durch die Struktur auf den Austausch zwischen den einzelnen Beratern und den Fallgebern ausgerichtet wurde, eine Diskussion zwischen den Beratern gab es nur eingeschränkt.

Ein Umstand, dessen Bedeutung ich für den Beratungsprozess nicht ganz einordnen kann ist der Umstand, dass die Beratungsteilnehmer untereinander persönlich bekannt waren. Interessant wäre es besser einordnen zu können wie und ob dies die Beratung beeinflusst und ob ein Beratungsprozess unter einander persönlich Unbekannten Teilnehmer, genauso positiv für sich genutzt werden kann.

Die Plattform selbst fand ich sehr übersichtlich und leicht zu erfassen, sodass ich mich in kurzer Zeit ohne tiefere Auseinandersetzung damit in ihr zu Recht fand. Sehr hilfreich war aus meiner Sicht, die Funktion der E-Mail Benachrichtigungen, durch die man über den laufenden Fortschritt der Beratung laufend informiert wurde.

Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)

Zu meiner Sicht als zweimaliger Berater:

Die Begleitung des Beratungsprozess durch die vorgegebene Struktur und eine Moderation hat mir sehr geholfen meiner Rolle als Berater konzentriert und diszipliniert nachzukommen.

Die Schriftlichkeit der Beiträge waren für mich eine Hilfe diese besser als in einem Gespräch reflektieren zu können. Durch die zeitliche Unterbrechung von der Mitteilung zur Reaktion viel es mir leichter gefühlsmäßig und rational auf kommende Impulse einzuordnen und entsprechend in meinen Beiträgen zu berücksichtigen.

Auch in der Rolle als Berater konnte ich aus der Bearbeitung der Fälle „meinen Gewinn" ziehen, da ich mich auf Grund der Kurzbeschreibung der Fälle um die bewerben konnte, die meine Arbeits- und Lebenswelt berühren.

Als unmittelbaren Erfahrungsgewinn nehme ich für mich aus der Beschäftigung mit dem „Heilsbronner Modell" und der der Pattform „kollegiale Beratung" mit, dass mir zum einen diese Form des kollegialen Austausches in Bezug auf ihre Strukturiertheit sehr entgegenkommt und zu anderen sehr gut geeignet ist zu einer Problematik unabhängige Ansichten zu erhalten.

Wenn andere berufliche Angebote und Gelegenheiten nur unzureichend vorhanden sind halte ich sie in jedem Fall für sehr gut geeignet, für die gerade für die „sozialen Arbeit" so notwendige Selbstreflexion.

 
13. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Der Aufbau der Plattform war nach ein klein wenig Einarbeitungszeit zu überblicken. Die Zusendung einer E-Mail bei jedem Foreneintrag war anfangs etwas wild, zeigte aber andererseits mit welcher Frequenz gerade das Forum genutzt wird. Allem in allem eine braucbare Lösung zur Arbeit.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die "kollegiale Fallberatung" nach dem "Heilsbronner Model" war eine interessante und, wie ich finde, lösungsorientierte Möglichkeit des kollegialen Austausches.
Die klare Gliederung der einzelnen Schritte, die strukturierte Herangehensweise und Aufteilung der Rollen erlebte ich als deutlich hilfreich.
Die Plattform kann zur Lösungsfindung beitragen, wenn man "etwas" Zeit mitbringt. Nun sind Zeiträume sehr relativ zu sehen. Wer seit Jahren ein Problem mit sich "herumschleppt", dem sind bspw. 5-10 Tage geradezu eine lächerlich kleine Zeitspanne. Andererseits wer eine "schnelle" Lösung oder Hilfe bis zum nächsten Tag braucht, der wird hier natürlich nicht glücklich. Aber alles braucht das passende Werkzeug: Wer einen Nagel einschlagen will, der braucht nun mal einen Hammer und keinen Schraubenschlüssel!

Die Tageszeit unabhängige Möglichkeit der Kommunikation kam mir sehr entgegen. Sie ist in diesem Fall auch als Stärke zu sehen und schließlich Sinn und Zweck eines solchen Angebotes.

Als Fazit kann ich sagen, dass diese Erfahrungen sehr lehrreich und nützlich waren. Ich würde gerne auf diese Möglichkeit zurückkommen, wenn ich selbst einen Fall zum Vortragen hätte.
 
14. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform:
Die Plattform empfand ich als übersichtlich und leicht bedienbar. Die anfänglichen Bedenken bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen schwanden sehr schnell und ich agierte vertrauensvoll.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Der Beratungsprozess:
In unserem Beratungsprozess der Kollegialen Beratung war ich Fallgeber. Allein die Verschriftlichung eines komplexen Falles war für mich hilfreich, da es den Fall strukturierte und einen inneren Prozess schon für mich in Gang setzte.
Die allgemeinen Äußerungen im 3. Schritt brachten mich nicht wirklich weiter. Dies änderte sich aber bei den konkreten Lösungsvorschlägen. Für mich waren nicht alle Lösungsvorschläge gleichsam relevant, aber einige werde ich in der Praxis auf jeden Fall ausprobieren. 
In meinem Fall trat während des Beratungsprozesses eine unerwartete Krise ein. Anfangs dachte ich, dass sich dies negativ auf die gesamte Beratung und die Übersichtlichkeit des Prozesses auwirken würde. Das Gegenteil war der Fall. Mir tat es gut, die neuesten Entwicklungen in einem Beraterforum zu formulieren. Meine Berater waren äußerst empathisch und ich bekam auch einen fundierten, rechtlichen Hinweis. Trotzdem wichen wir nicht von der ursprünglichen Fragestellung ab, sondern arbeiteten diese konsequent ab. Dadurch war der gesamte Prozess transparent und strukturiert.

Das Heilsbronner Modell:
Das Instrument der Kollegialen Beratung mit Hilfe des Heilsbronner Modells fand ich hilfreich und effektiv in dem Hervorbringen von Lösungsvorschlägen. Die klare Strukturierung durch die verschiedenen Schritte schaffen Ordnung und Transparenz. Der Moderator überwacht den Ablauf, so dass diese Ordnung auch eingehalten wird.
Bei den Schritten 9 und 10 (Abschluss und Meta-Runde) hatte ich in unserer Beratung das Gefühl, dass diese Schritte eigentlich unnötig waren, da bereits alles gesagt bzw. geschrieben worden war. Dies kann bei anderen Prozessen natürlich völlig anders sein.

Fazit:
Ich habe als Fallgeber insgesamt von meinen kompetenten Beratern sehr profitiert. In der Sozialen Arbeit ist man leicht in der Gefahr "Teil des Systems" zu werden, Hier geben Berater Feedback und zeigen wieder neue Perspektiven auf! 
 
15. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform des " Heilsbronner Modell" finde ich leicht verständlich und User-freundlich. Die Wege in de Beratungsraum, die Nachrichtenkonten und zum User-Profil waren nach kurzer Einarbeitungszeit gut zu finden. Nach und nach fand ich auch einen Umgang mit der Vielzahl an Emails über neue Postings. Anfangs stockierte mich die Vielzahl der Emails etwas. Im allgemeinen finde ich die Internetplattform gut strukturiert.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Die Kollegiale Beratung online war für mich von Anfang an deine spannende neue Erfahrung. Ich war neugierig darauf, wie sich kollegiale Beratung offline von kollegiale Beratung online unterscheidet. Wo sind die Vorteile, wo sind die Nachteile, wo sind die Gemeinsamkeiten? 
Das "Heilsbronner Modell" durfte ich in diesem Fall als Berater kennenlernen.

Die Kollegiale Beratung zeichnete sich für mich durch ihre klare Struktur aus. Diese Struktur schaffte die Möglichkeit einer Nachvollziehbarkeit.  Die Erklärungen zu den einzelnen Beratungsschritten waren sehr nützlich und verständlich. Es erwies sich für mich als hilfreich bereits gepostetes nachlesen zu können.

Einen wesentlichen Vorteil stellte für mich der  Zeitplan dar und die Aufgabe des Moderators. Die betroffenen Absprachen wurden eingehalten und der Moderator war präsent. Die Moderation und den Zeitplan halte ich für wichtige Elemente.

Aus diesem ersten Beratungsprozess nehme ich ich mit, dass Struktur sowohl in der offline, als auch in der online-Beratung von Bedeutung ist. Die klaren Erklärungen führten zu klaren Ideen und Vorschlägen.
Zeit zum Gedanken stehen lassen und setzen lassen fand seinen Platz. Im allgemeinen ist es für mich ein Wege,  gemeinsam neue Türe zu suchen oder zu bauen und Jemanden somit dabei zu helfen die für sich stimmige Tür bzw. Türen zu finden.
 
16. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Nach einer anfänglichen "technischen" Hürde bzw. Scheu im Umgang mit dem System, konnte ich mich schnell auf der übersichtlich gestalteten Plattform zurechtfinden. Auch die Einteilung (der letzte Beitrag steht ganz oben) fand ich hilfreich, da ich durch die E-Mails auch immer wusste wie viele Beiträge ich noch nicht gelesen hatte.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Das Heilsbronner-Modell ist sehr gut strukturiert. Hilfreich fand ich die kurze und knappe Einführung bei jedem einzelnen Schritt.
In meiner Rolle als Berater fand ich es gut, dass ich die verschiedenen Beiträge auch erst einmal wirken lassen konnte und zeitverzögert darauf eingehen. Die zeitliche Flexibilität des Systems ist ein großes Plus, das auch bei schnellem Durchlauf des Modells die Beratung für alle möglich macht.
Interessant fand ich auch die Möglichkeit, die Meinung der anderen Berater zu lesen und mit eigenen Ideen abzugleichen/zu reflektieren.
Die klaren Anweisungen unserer Moderatorin führten ebenfalls zu einen zügigen und effektiven Beratungsprozess. Dabei waren einzelne Punkte intensiver als andere, was sicher auch fallabhängig ist.

Alles in allem eine sehr interessante und gut durchführbare Beratungsmetode, bei der ich mir auch vorstellen könnte Fallgeber zu sein.
 
17. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Das Kennenlernen der Plattform funktionierte relativ reibungslos, da sich die einzelnen Funktionen aus meiner Sicht selbst erklärten.

Auch das Erstellen eines eigenen Profils erinnert bzgl. der Nutzerfreundlichkeit an diverse andere Plattformen / soz.Netzwerke.

Nachdem man die unterschiedlichen Konferenz bzw. Beratungsräume "gefunden" und differenzieren lernte, verlief die Handhabung damit aus meiner Sicht unproblematisch.
Als gewöhnungsbedürftig empfinde ich die Mailerinnerung nach jedem neuen Foreneintrag.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Nachdem ich den Ablauf einer Beratung nach dem Heilsbronner-Modell aus Beratersicht kennengelernt habe, würde mich noch die andere Seite interessieren. Diese Funktion konnte ich bislang noch nicht ausüben.

Die einzelnen abgeschlossenen Schritte strukturieren den Beratungsverlauf sehr gut. Auch die einzelnen Funktionen (Berater, Fallgeber, Moderator) wirken sich positiv auf den Verlauf aus.
Als sinnvoll würde ich jedoch eine fixe Beraterzahl von mindestens 4 Personen erachten, um einen flüssigen Ablauf der Beratung zu ermöglichen.

Aus dem direkten Vergleich mit einer Test-Beratungs-Plattform im Modul Soz.-Informatik, empfinde ich die Beratung mit Hilfe von professionellen Beratungsmethoden (z.B. durch einen Fragetechnik-Katalog/Leitfaden) zum Teil etwas gewinnbringender für den Fallgeber. Aber auch aus Beratersicht empfinde ich die eben genannte Form ein stück weit zufriedenstellender, weil "berater-methodisch" fundierter
 
18. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Höhepunkt, dass ich keinen Zugriff mehr auf diese Seite hatte, kam ich mit der Plattform sehr gut zurecht. Ich finde sie sehr gut strukturiert und übersichtlich. Die Auflistung der Foreneinträge ermöglicht einen schnellen Überblick wodurch der Informationsfluss gewährleistet wird.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Das Heilbronner Modell finde ich sehr gut. Die 10 Schritte sind sehr übersichtlich und detailliert beschrieben.  Durch den Wechsel zwischen den Beiträgen zwischen Berater und Fallgeber sind die Schritte gut und zielstrebig bearbeitbar.
Ich war im Beratungsprozess der Fallgeber. Das "Verbot" zwischen die Beiträge der Berater zu schreiben, war für mich anfangs ungewohnt. Die Übereinstimmungen mit meinem Erleben, die Lösungsvorschläge und die Kurzberichte der Berater über eigene Erfahrungen haben mich in meinem Handeln bestärkt und motiviert. 


Für die Praxis ist dieses Modell sehr gut geeignet und weiter zu empfehlen.
 
19. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Nach einer kurzen Einarbeitungsphase konnte ich problemlos mit der Plattform arbeiten. Sie ist sehr gut aufgebaut und übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. 
Probleme bereitete mir allerdings das versenden von Emails auf der Plattform, da für mich die email Adressen der anderen Mitglieder nicht deutlich erkennbar waren. Ich habe es dann einfach ausprobiert. :o)
Als ich in die Rolle des Fallgebers kam und meinen eigenen Raum einrichten und Einladungen verschicken musste, war ich anfangs skeptisch ob das klappt. Es stellte sich dann aber heraus, dass es kein Problem war. Alles ist sehr gut und einfach bedienbar aufgebaut. 
Beim Anlegen meines User-Profils wollte ich im Nachhinein meinen User-Namen ergänzen, was mir leider nicht gelungen ist.    
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Ich habe an zwei Fallberatungen teilgenommen, einmal als Moderatorin/ Beraterin und einmal als Fallgeberin.

Sehr gut gefallen haben mir die kurzen Anleitungstexte über jedem einzelnen Schritt. Dazu die kurzen hilfreichen Anleitungen und Kommentare der Moderatoren und jeder wusste Bescheid, so dass der Beratungsprozess eine gute Struktur bekam. Ich empfinde die Aufteilung in die 10 Schritte sehr hilfreich und gut. So schreibt nicht jeder durcheinander, was ihm gerade dazu einfällt, sondern man kann sich auf einzelne Punkte viel besser konzentrieren und der Prozess wird dadurch viel übersichtlicher und ist auch viel hilfreicher. 
  
Rolle der Moderatorin/ Beraterin:
In meiner Rolle als Moderatorin gab es erst kleine Startschwierigkeiten, da ich versehentlich nicht als Moderatorin eingetragen war, es uns aber erst gar nicht aufgefallen ist und ich mich gewundert habe, dass ich die Schritte gar nicht abschließen konnte. Nachdem dies aber geklärt war, lief die "Technik" reibungslos. Wir hatten uns auf einen Schrittwechsel von 2 Tagen verständigt, der dann aber nicht immer eingehalten wurde, was einem die Rolle der Moderation nicht unbedingt erleichtert. 
Die Rolle der Moderatorin empfinde ich aber als sehr wichtig um den Prozess noch weiter zu strukturieren, er beinhaltet aber meiner Erfahrung nach mehr Arbeit, da es eigentlich dazu gehört täglich auf der Plattform, oft mehrmals, präsent zu sein. 
     
Rolle der Fallgeberin: 
Für mich war es erst ungewohnt, über ein Problem mit anderen zu sprechen, was meine Arbeit und auch mich selbst betrifft. Die Struktur des Heilsbronner Modells war dabei aber sehr hilfreich. Ein Problem niederzuschreiben hilft dabei schon viel, da man in der Zeit sehr viel darüber nachdenkt. Ich kann diese Form der Beratung nur jedem empfehlen - mir hat es sehr geholfen meine Gedanken zu ordnen und Unterstützung zu bekommen. 
Bei der Arbeit habe ich keine Beratung und Supervision, daher finde ich die Möglichkeit der Beratung hier sehr gut.
Hilfreich finde ich auch die zeitliche Unabhängigkeit. Ok, man ist an die vorher vereinbarte Dauer der Beratung gebunden, aber im Laufe des Tages/ der Tage kann ich mir die Zeit meiner Einträge aufteilen.   
 
20. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform der kollegialen-beratung ist einfach und übersichtlich gestaltet. Nachdem ich mir am Anfang des Moduls alles mal angeschaut und einiges ausprobiert habe, fand ich mich schnell zurecht. Das Einstellen von Komentaren im Plenum/Beratungsraum, sowie das Ablehnen bzw. Annehmen von Einladungen zu Beratungen, waren ohne Komplikationen zu meistern. Das Erstellen des User-Profils war einfach. Gut daran finde ich, dass man selbst entscheiden kann, welche Angaben man machen möchte und welche nicht. Auf anderen Seiten zwingen einen kleine Sternchen* dazu Persönliches anzugeben...hier nicht.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Das Heilbronner Model finde ich klasse. Es ist sehr gut aufgebaut und online sehr gut durchführbar. Die Anleitungstexte  (10 Schritte) sind verständlich und kurz beschrieben.
Ich nahm während einer Beratung die Rolle eines Beraters ein und fühlte mich darin sehr wohl. Gut fand ich, dass man selbst schauen konnte, welchen Fall man annehmen möchte und nicht einfach irgendwo zugeteilt wurde. So hatte ich die Möglichkeit mich zu einem Fall zu äußern, der in meinen Tätigkeitsbereich fällt und in dem ich mich gut auskenne. Dadurch, dass es mehrere Berater zu jedem Fall gibt, kommen verschiedene Sichtweisen und verschiedene Ideen bzw. Lösungsmöglichkeiten zusammen, was ich, obwohl ich nicht der Fallgeber war, als sehr bereichernd ansah. Deshalb möchte ich diese Plattform auch in Zukunft nutzen und von den erfahrungen, Betrachtungsweisen und Lösungsvorschlägen anderer profitieren.

Weiter so!
 
21. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Hallo zusammen!

Meine Erfahrungen mit der Plattform "kokom.net" waren durchwegs positiv, sowohl was die Organisation der Plattform anbelangt als auch den Beratungsprozess selbst.
Das Plenum ist übersichtlich gestaltet, alle Einträge sind lediglich durch Scrollen zu lesen und müssen nicht einzeln extra geöffnet werden. Die bunten Farben wirken ansprechend. Wenn es Probleme gab bzw. gibt, weiß man inzwischen, dass von Seiten des Dozenten unmittelbar Hilfestellung erfolgt (vielen Dank!). Desgleichen ist der Beratungsraum übersichtlich organisiert und die dort vorhandenen Informationen zu den zehn Beratungsschritten sind eindeutig und erlauben ein effizientes Arbeiten. Gut fand ich auch, dass es für jeden Schritt eine eigene "Seite" gibt, ansonsten würden sich zu viele Einträge aneinanderreihen. Mit dem Anlegen des User - Profils kam ich gut zurecht.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
An der kollegialen Fallberatung nahm ich als Berater teil.
Der Beratungsprozess war für mich spannend, gerade durch das gemeinschaftliche und sich ergänzende Arbeiten am Problem.
Die Fallgeberin hat ihren Fall zu Beginn sehr genau geschildert. Durch das Nachfragen in Schritt 3 erschloss sich mir der Fall noch ganzheitlicher.
Jeder war bemüht, konstruktiv mitzuarbeiten und Hilfestellung und auch Ermutigung zu geben, da der geschilderte Fall schwierig war und durch weitere Komplikationen während des Beratungsprozesses nicht leichter wurde.
In meiner Rolle als Berater fühlte ich mich wohl, auch, weil mich Beratung interessiert. Besonders geschätzt habe ich die Zeit zum Nachdenken, die sich aus dieser Beratungsform ergibt.
Abschweifungen vom Thema wird durch die Strukturierung in zehn beschriebenen Schritten vorgebeugt und hiermit entstand ein zielgerichtetes Arbeiten entlang der Fragestellung der Fallgeberin.
Gedankengänge von anderen Beratern haben mich selbst wieder angeregt, in bestimmte Richtungen weiterzudenken. Insgesamt staunte ich über die Verschiedenartigkeit der Beiträge. Gerade dies ist mein persönlicher "Hauptertrag": Durch die individuell verschiedenen Gedankengänge und Herangehensweisen ergibt sich ein wertvolles Ganzes, um so möglichst viele Möglichkeiten zur Problemlösung zu erschließen. Auch "fachfremde" Kollegen haben hier ebenso ihren Platz wie Kollegen aus ähnlichen beruflichen Kontexten, denn sie gehen möglicherweise durch ihre Außenperspektive ganz anders an das Problem heran und bereichern den Beratungsprozess damit.
Des Weiteren hat man durch die kollegiale Beratung gerade während unseres Studiums die Möglichkeit, in verschiedene Arbeitsbereiche der Sozialen Arbeit zu schnuppern.
 
22. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform ist optisch ansprechend und übersichtlich gestaltet. Gut ist die Möglichkeit, vor- und zurück zu gehen und somit alle Schritte nochmal durchlesen zu können. Das Anlegen des eigenen Profils mit der Möglichkeit, dessen Umfang selbst festzulegen, gibt jedem die Möglichkeit, nur soviel von sich preiszugeben, wie er/sie möchte.
Die zahlreichen E-Mails bei neuen Beiträgen empfand ich als sehr aufdringlich, wenngleich diese Informationen für die Weiterführung des Falles doch hilfreich waren.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)

1. Auswertung Vorgehen insgesamt

Ich empfinde die Systematik der Kollegialen Beratung in diesem Portal insgesamt als gut strukturiert und systematisch. Durch klare Handlungsanweisungen wird ein Abschweifen in Nebensächlichkeiten und in nicht zum eigentlichen Thema gehörende Bereiche vermindert. Die notwendige Eingrenzung auf bestimmte Handlungserfordernisse im jeweiligen Schritt bewirkt eine gewisse Zurückhaltung, die zum Nachdenken und Reflektieren „zwingt". Eindrücke, Ideen, Ratschläge, Rückfragen und eigene Erfahrungen werden durch das systematische Vorgehen getrennt und lassen sich so gezielter einsetzen.

 
23. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die Plattform Kollegiale Beratung
finde ich gut, übersichtlich und klar strukturiert. Am Anfang hat es gedauert, bis ich mich damit zurechtgefunden habe, da manches im Aufbau anderes ist, als z. B. von Blackboard gewohnt. Das Zurechtfinden und Bedienen ging dann aber problemlos. Die laufenden Mailbenachrichtigungen fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig, weil dadurch mein Posteingang immer sehr voll war. Das Positive daran ist aber, dass man dranbleibt und auch immer wieder nachschaut. Bei der Beratung ist dies sogar wichtig, weil ja die anderen auf den eigenen Beitrag warten, damit es weitergehen kann.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Das Heilbronner Modell
finde ich sehr gut geeignet für Online Beratung. Die 10 Schritte sind übersichtlich, sehr gut finde ich auch, dass in jedem Schritt direkt erklärt wird, was man tun soll, und man nicht woanders nachlesen muss. Auch dass die Beratung von einem Moderator geleitet wird finde ich sehr gut. Beides trägt dazu bei, dass man bei der Sache bleibt, und sich nicht vom Modell entfernt, weil jeder die vorgegebene Struktur einhält. In "echten" kollegialen Beratungen habe ich schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass es schnell ins reden und auch "ratschen" übergehen kann (was ja manchmal auch nicht schlecht ist), dass dann aber wenig Struktur herrscht, und manchmal vom eigentlichen Thema abgekommen wird. Dies kann hier wenig passieren, was auch an der klaren Strukturierung liegt.
Sehr gut und immer wieder verblüffend finde ich, wie viele unterschiedliche Einschätzungen und Lösungsvorschläge es gibt, diese ermöglichen einen echten Perspektivenwechsel und eröffnem demjenigen der beraten wird vermutlich viele neue Blickwinkel. Auch die zeitlich verzögerte Kommunikation über die Foren fand ich sehr angenehm, weil man in Ruhe nachdenken konnte, und seine Beiträge flexibel einstellen konnte. Sehr gut ist dabei die Zeit vorher festzulegen, damit man vorankommt und der Fall auch irgendwann abgeschlossen ist.
Ich kann mir gut vorstellen diese Plattform auch in Zukunft immer wieder zu benützen, da gerade bei festgefahrenen Problemen der Blick von außen sehr hilfreich sein kann.
In meiner Rolle als Berater habe ich mich sehr wohl gefühlt, für mich war dabei wie schon gesagt wichtig, dass alles der Reihe nach vor sich ging, denn so konnte ich zuerst überlegen und dann Überlegungen dazu online stellen. Es gab kein Durcheinander und alles ist auch schriftlich festgehalten. Bei face to face Beratungen können während und nach der Beratung schon mal Dinge vergessen werden, und oft wird ja nicht alles mitgeschrieben. Deshalb ist das Nachblättern auch ein Plus in dieser Beratungsform. Insgesamt eine sehr gute Methode, ich bin schon sehr gespannt auf weitere Erfahrungen im nächsten halben Jahr.
 
24. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Nach anfänglicher Skepsis bezüglich der zeitlich möglichen Koordination der Beratungen war ich schnell von der Effektivität dieser Form von Beratung überzeugt.
Diese Art kollegialer Beratung via Netz beinhaltet alleine durch die Vernetzung ein großartiges Potential, das zu nutzen mir viel Freude bereitet und auch inhaltlich erstaunliche ERkenntnisse gebracht hat.
Wir hatten bereits mit Kids- Hotline zu tun und konnten uns erste Fertigkeiten mit Online- Beratung erarbeiten, dieses hier war noch einmal ein ganz praktischer und neuer Aspekt der Fallberatung.
Die technische Bedienung war für mich nicht sehr schwierig, ich benötigte keine ungewöhnlichen Kenntnisse zur Bedienung der Plattform. Es hat mir Spaß gemacht, damit zu arbeiten.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Kollegiale Beratung war mir bislang meist aus informellen Situationen oder im Rahmen einer Fallbesprechung bekannt. Das in dieser differenzierten Weise zu tun, wie es dieses Modell vorschlägt, finde ich sehr hilfreich, vor allem durch die Anzahl verschiedener Reflexionsebenen und dem damit verbundenen Wechsel der Betrachtungswinkel, die der Prozess durchläuft. So gewinnt eine Überlegung sehr an Substanz. Eine feine Sache!
Ich war bei allen Fällen überrrascht, wie sich in diesen Prozessen aus einer anfänglich regelrecht aussichtslos erscheinenden Situation im Laufe der Zeiten ersten Kondensationspunkte bildeten, aus denen dann letztendlich gangbare und in der Praxis erfolgreiche Lösungen entwickelt wurden.
 
25. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Nach einer kleinen Einarbeitungszeit und anfänglicher Unsicherheit empfand ich die Plattform als übersichtlich und leicht bedienbar, was mir nicht gelang war die nachträgliche Änderung meines User-Namens. Die Benachrichtungsmails empfand ich zunächst etwas "gewöhnungsbedürftig", im Beratungsprozess erkannte ich aber, dass diese doch sehr sinnvoll sind.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Ich war zwei mal als Beraterin tätig und fand die Struktur des Modells als angenehm und sehr hilfreich. Jeder im Prozess Beteiligte wußte so zu jedem Zeitpunkt was er zu tun hatte. Die Beiträge waren übersichtlich dokumentiert und man konnte jederzeit auch abgeschlosse Schritte nochmals nachlesen.
In den von mir mit bearbeiteten Fällen empfand ich es als spannend auch die Ideen der anderen zu lesen und vor allem auch an den ersten Ergenissen teilhaben zu können. Alles im Allem, ein tolle Möglichkeit der Beratung, von der ich auch in Zukunft gerne Gebrauch machen würde, gerne auch mal als Fallgeber.
Wichtig erscheint mir die zeitliche Absprache im Team zu Beginn jedes Prozesses - damit auch der Fallgeber weiß wann er mit Ergebnissen rechnen kann, denn oftmal brennt es ja schon und man braucht dringend Hilfe.
Ich habe das erste mal mit dem Heilsbronner Modell gearbeitet - und würde es gerne auch im normalen Beratungsprozess - z.B im Team mit den anderen Schulsozialarbeiten des Vogtlandkeises - benutzen, da mich die klare Struktur überzeugt hat.
 
26. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Habe mich recht schnell hier zu Recht gefunden, obwohl ich die Foren auf Blackboard übersichtlicher finde. Mit den Betreffs und den Threads ist da einfach mehr Ordnung möglich.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Hier herrscht Ordnung ;-), alles sehr übersichtlich und gut, dass jeder Beratungsschritt noch einmal beschrieben wird und vor und zurückgegangen werden kann.
Klar und hilfreich finde ich die Rollenaufteilung in ModeratorIn und BeraterInnen. Die Stärke der Online-Beratung sehe ich mit darin, dass alles schriftlich vorliegt und in Ruhe gelesen werden kann, Zeit ist, die Antworten gut überlegt zu geben. Leider habe ich nur einen Beratungsfall als Beraterin mit gemacht. Hoffe, auf weitere Erfahrungen, da ich den Beratungsprozess sehr positiv erlebt habe. Für mich ist es immer wieder erhellend wie viele Sichtweisen und Herangehensweisen sich durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Erfahrungen ergeben, wie die Beratende dies aufnimmt und weiterentwickelt.
Wie oben schon erwähnt, macht es für mich jedoch den großen Unterschied, dass wir uns persönlich kennen. Ich stelle es mir schwierig vor, als Einzelperson hier beraten zu werden, ohne die Menschen zu kennen.
Wirklich sehr persönliche und schwierige Beratungsfälle könnte ich nicht über das Internet tätigen - "Hochsicherheitstrakt" hin oder her - da bin ich zu misstrauisch.
 
27. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
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(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
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Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Kollegiale Beratung kannte ich in informeller Form und in Form des Heilsbronner Modells bereit aus meiner Arbeit und meiner Ausbildung zur Erzieherin. Ich arbeite gerne mit diesem Modell, da es sowohl für den Fallgeber als auch für die Berater gute Orientierung gibt. Jeder weiß wann er was zu sagen bzw. zu reden oder zu schweigen hat. So kommt jeder zu Wort, es wird jeder gehört und es besteht Gelegenheit zum nachdenken.
Face to face fällt mir Beratung leichter. Jedoch bin ich erstaunt darüber, wie gut unsere Beratung online gelaufen ist. Ich als Fallgeberin habe viel Anregung erhalten, die für meine Arbeit nützlich ist. Jedoch ich es mir schwer gefallen den Fall so zu schildern, dass klar wird, wo meine Schwerpunkte liegen, ohne weit ausholen zu müssen. Doch glaube ich, dass es reine Übungssage ist. Der Zeitliche Rahmen sollte enger gestalltet werden. Meiner Erfahrung nach ist tägliche Anwesenheit wichtig um den Prozess in Gang zu halten. Wir vereinbarten uns jeden zweiten Tag zu melden, weshalb die Beratung etwas mühsam verlaufen ist. Wenn man kollegiale Beratung öffter online betreibt, fällt einem diese Art von Austasch mit der Zeit sicher leichter.
 
28. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
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(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Die erstmalige Anmeldung auf der Plattform ging ohne größere Probleme vonstatten. Von da ab war die Weiterleitung von Beitragsinfos auf das persönliche Email-Konto ein großer Gewinn an Komfort. Nach kurzer Eingewöhnungszeit und unterstützt durch den klaren und weitgehend selbsterklärenden Aufbau der Plattform waren alle Funktionen gut zu handhaben. Bei Unsicherheiten brachten Mitstudierende schnelle Hilfe.
Plenum: Die große Anzahl von Mitgliedern unserer Gruppe machte sich positiv bemerkbar, weil man viel von den Beitragen der Mitstudierenden lernen kann.
Beratungsraum: Vorstellung des Beratungsthemas und Einrichtung des Raumes waren für mich als Fallgeber nahezu problemlos.
User-Profil: Das Profil war schnell zu erstellen. Gut finde ich die Möglichkeiten, den Umfang der Informationen weitgehend selbst zu bestimmen. In unserer Gruppe halte ich die Vergabe eines KB-Namens für nicht nötig. In anderen Zusammenhängen ist das sicher sinnvoll.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Anleitungstexte: Zu Beginn des Moduls habe ich mir das Buch "Kollegiale Beratung" von Gerhard Spangler gekauft und durchgearbeitet. Das wäre nicht nötig gewesen. Die im Buch ausführlich beschriebene Entwicklung der KB sowie die Kapitel "Rund um die Praxis" und "Materialien für die Praxis" sind für die online-Arbeit mit KB zwar als Hintergrund schön zu wissen, man kann den Beratungsprozess genauso gut auch ohne diese Informationen gestalten. Das Kernkapitel im Buch über die zehn Schritte ist meines Erachtens auf der Plattform im Flyer und in "Kurz und Knapp" übersichtlicher und einfacher dargestellt. Zudem erklären sich die zehn Schritte jeweils beim Umschalten durch die ModeratorIn.
Erfahrung in meiner Rolle: Als Fallgeber hatte ich in Schritt 1 den Zeitrahmen zunächst viel zu eng gesetzt, auf den Hinweis eines Beraters realistisch erweitert. Im Beratungsprozess stellte sich sogar diese Erweiterung als nicht haltbar heraus und wurde flexibel gestaltet. Der Grund lag wohl auch darin, dass der Fall in meinem Berufsalltag parallel lief und Erkenntnisse aus der KB sofort einflossen. Dies machte es umgekehrt auch nötig, die BeraterInnen über die Auswirkungen jeweils zu informieren und den Beratungsprozess zu modifizieren.
mein Ertrag: ist enorm. Den behandelten Fall war ich nur noch halbherzig angegangen, weil mir einfach nichts mehr eingefallen war. Hier hat die KB entscheidende neue Ansätze ergeben. Natürlich waren dies die konkreten Vorschläge der BeraterInnen und die Ermutigungen, dranzubleiben. Die BeraterInnen zeigten eine enorme Sachkompetenz und Fachlichkeit, die aus unterschiedlichen Zweigen der Sozialen Arbeit herrührte. Der entscheidende und auch über den Fall hinausgehende Ansatz ist jedoch der ganzheitliche, den die BeraterInnen eingebracht haben. Es ist nötig, den ganzen Menschen, sein ganzes Leben sehen, sonst verstehe ich nicht, warum es in der Problemsituation ist, wie es ist. Erst dann kann ich konstruktiv weiterarbeiten. Und das geschieht gerade. Soziale Arbeit hört offensichtlich nicht an der Tür der Einrichtung auf.
 
29. Feedback
Frage: meine Einschätzung:
vertraut werden mit der Plattform:
(Plenum, Beratungsraum, User-Profil)
Auswertung Vorgehen insgesamt
Ich empfinde die Systematik der Kollegialen Beratung in diesem Portal insgesamt als gut strukturiert. Durch klare Handlungsanweisungen wird ein Abschweifen in Nebensächlichkeiten und in nicht zum eigentlichen Thema gehörende Bereiche vermindert. Die notwendige Eingrenzung auf bestimmte Handlungserfordernisse im jeweiligen Schritt bewirkt eine gewisse Zurückhaltung, die zum Nachdenken und Reflektieren "zwingt".
Eindrücke, Ideen, Ratschläge, Rückfragen und eigene Erfahrungen werden durch das systematische Vorgehen getrennt und lassen sich so gezielter einsetzen. Dadurch wird ein reines "Aus-dem-Bauch-heraus-Handeln" verhindert, ohne die kreativen Potentiale von Intuitionen, Bildern und Assoziationen zu vernachlässigen. Die Zeitstruktur hilft schließlich auch, ein abgerundetes Ende des Beratungsprozesses zu finden.
Kollegiale Fallberatung online:
(Anleitungstexte, Erfahrung in meiner Rolle, mein Ertrag)
Auswertung Beratungsprozess
1. Schritt: Die gegenseitigen Begrüßungen und Willkommensbekundungen machten Lust auf den gemeinsamen Beratungsprozess und schufen von vornherein ein gutes Klima im Beratungsraum. Außerdem konnten organisatorische Dinge geklärt werden, wie z.B. die Häufigkeit unserer Präsenz auf der Plattform.
2. Schritt: Der Fall wurde von der Fallgeberin anschaulich und verständlich geschildert.
3. Schritt. Die Fragen helfen, sich einerseits noch mal zu vergewissern, dass man auch das verstanden hat, was der Fallgeber gemeint hatte und andererseits kann man sich so noch nötige Hintergrundinformationen erfragen.
4. Schritt: Wie zu erwarten, waren die so unterschiedlichen Empfindungen und Assoziationen der BeraterInnen recht bunt und interessant.
5. Schritt: Durch die sehr ausführliche Rückmeldung der Fallgeberin wurde der Fall noch einmal plastischer für mich.
6. Schritt: Die Lösungsvorschläge waren ebenfalls wieder sehr vielseitig und spiegelten auch so manches wieder, was wir bisher in unserem Studium gelernt/gehört hatten.
7. Schritt: Die Fallgeberin hat die neueste Entwicklung in ihrem Fall dargestellt, so dass der Fall für mich lebendig blieb und irgendwie "näher" wurde. Außerdem hat die Fallgeberin dargelegt, was sie von unseren Lösungsvorschlägen für sich verwenden kann.
8. Schritt: Dieser Schritt war für mich (und ich glaube auch für einige andere in der Gruppe) in Bezug auf den vorliegenden Fall eher überflüssig: es kam nichts wirklich Neues dazu.
9. Schritt: Es war gut, eigene Erfahrungen einbringen zu können und ich fand es auch richtig, dass dieser Schritt erst so spät in der Reihenfolge kommt. Dies verhindert nämlich m.E., dass man gleich auch diese Ebene geht und von eigenen Erfahrungen berichtet, was die Sicht auf den vorliegenden aktuellen Fall vernebeln kann.
10. Schritt: Die gegenseitige Rückmeldung und der Dank und die Verabschiedung der GruppenteilnehmerInnen runden den Beratungsprozess ab und setzen einen sinnvollen Schlusspunkt.
Insgesamt haben wir m.E. den Beratungsprozess etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ich selbst habe anfangs großspurig bekannt gegeben, dass ich locker jeden Tag auf die Plattform gehen werde- da habe ich mich überschätzt.